Jaeger-LeCoultre – Innere Kraft

Uhren von Jaeger-LeCoultre sind immer etwas Besonders und behalten dauerhaft ihren Wert. Immer wieder überraschte die Manufaktur mit technischen Raritäten und Finessen und gehört bis heute zu den renommiertesten Manufakturen weltweit.

Untrennbar ist der Name Jaeger-LeCoultre mit den unzähligen Varianten der Reverso verbunden. Ihr besonderes Merkmal ist, dass man sie am Handgelenk umdrehen kann. Der Ursprung dieses bis heute unverwechselbaren Klassikers entstand aus der Idee, eine Uhr am Handgelenk wenden zu können, um sie beim Sport vor Beschädigungen zu schützen. Zu den Modellklassikern von Jaeger-LeCoultre zählen ebenso die Grand Réveil (1989) mit automatischem Uhrwerk sowie Wecker und Kalender sowie die automatische Géographique (1990) mit Gangreserve und zwei Zeitzonen.

Bereits 1907 präsentierte die Manufaktur die erste ultraflache Uhr. Mit unübertroffener Eleganz rückt das Wesentliche in den Mittelpunkt. In Anlehnung daran haben sich die Modelle der Master-Kollektion die wesentlichen Merkmale bewahrt. Funktionen für höchste Ansprüche gepaart mit Ästhetik und hochwertigen Veredelungen sind eine Hommage an die Haute Horlogerie.

Eine weitere uhrmacherische Glanzleistung gelang der Manufaktur Jaeger LeCoultre mit der Tischuhr Atmos. Sie wird allein durch Veränderungen der Lufttemperatur angetrieben. Ein Grad Temperaturschwankung reicht für eine Gangreserve von 48 Stunden. Eine bis heute weltweit einzigartige Erfindung der beiden genialen Uhrmachermeister Edmond Jaeger und Jaques-David LeCoultre.

Bahnbrechende Meisterleistungen manifestieren die Spitzenstellung der Uhrenmanufaktur. Ein Rekord folgte dem anderen: 1903 Produktion der weltweit flachsten Uhrwerke – mechanisches Uhrwerk (1,38 mm), Chronographenwerk (2,8 mm), Repetieruhr (3,2 mm). 1929 Kreation der kleinsten Uhr der Welt mit 74 Teilen und nur 0,9 g Gewicht. 1931 Präsentation der Reverso.

1833 gründete Charles Antoine LeCoultre mit seinem Bruder Ulysse ein Unternehmen zur Zahnradfertigung. Als genialer Handwerker setzt Antoine seine ganze Energie in die Entwicklung neuer Fertigungsverfahren und erfindet 1844 das Millionometer, mit dem Messungen bis auf 1/1000 Millimeter möglich wurden. 1847 folgt die Erfindung des Kronenaufzugs, als Ersatz für den Schlüsselaufzug. Auf der ersten Weltausstellung 1851 in London erhielt Antoine LeCoultre eine Goldmedaille für seine Entwicklungen der Präzision und Mechanisierung. Den Weg in den Luxus-Uhrenmarkt eröffnet die Freundschaft zwischen Jacques-David LeCoultre, einem Enkel des Firmengründers, und dem Elsässer Edmond Jaeger. Aus dieser Partnerschaft ergab sich im Jahr 1937 die Änderung des Firmennamens in Jaeger-LeCoultre.